50 Jahre Mobile Jugendverkehrsschule v5

50 Jahre




50 Jahre

Mobile Jugendverkehrsschule Tirol 1976 - 2026

50 Jahre

 Seit 50 Jahren ein verlässlicher Partner

 Über 350.000 Schülerinnen und Schülern wurden seit Bestehen der Mobilen Jugendverkehrsschule die Regeln und Gefahren im Straßenverkehr nähergebracht  Rund 7.000 Tiroler Schülerinnen und Schüler aus fast 360 Volksschulen absolvieren jährlich die freiwillige Radfahrprüfung  Unsere Partner Polizei-Landesverkehrsabteilung Jugendrotkreuz Tirol Land Tirol Raiffeisen Club Tirol www.verkehrserziehung.tsn.at

 Seit 50 Jahren ein verlässlicher Partner

… aus unserem Archiv

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40 Jahre Mobile Jugendverkehrsschule – 3. Feber 2017

40 Jahre Mobile Jugendverkehrsschule – 3. Feber 2017

… etwas Geschichte

Auf Initiative des Kuratoriums für Verkehrssicherheit – Landesstelle Tirol unter Dr. M. Gheri wurde 1976 in Zusammenarbeit mit dem Landesschulrat, der Landesregierung, der Gendarmerie – Verkehrsabteilung und den Tiroler Raiffeisenbanken die MOBILE JUGENDVERKEHRSSCHULE TIROL ins Leben gerufen. Dies war eine Antwort auf die alarmierenden Unfallziffern von jährlich 180 im Straßenverkehr tödlich verunglückten Kindern in Österreich in den 1970er Jahren. Ziel ist es, die Tiroler Kinder der vierten Klasse Volksschule in den Landbezirken durch praktische Übungen am Fahrrad auf den Straßenverkehr vorzubereiten. Sie können dann nach einer theoretischen Prüfung in der Schule die FREIWILLIGE RADFAHRPRÜFUNG ablegen. Dadurch sind sie schon mit 10 Jahren berechtigt, mit dem Fahrrad auf der Straße zu fahren. Die Projektpartner entschieden sich damals für die mobile Form eines Verkehrsgartens, da es zwar einen stationären Verkehrsgarten in Innsbruck Wilten gab, dieser aber aus verschiedenen Gründen der einzige blieb. Die Innsbrucker Kinder machen dort bis heute ihre Übungen und Prüfungen, organisiert von der Polizeiinspektion Wilten – HERZLICHEN DANK dafür! In Deutschland gab es zu dieser Zeit schon 200 Mobile Jugendverkehrsschulen, die sich gut bewährten. Polizeibeamte fuhren mit LKW zu den Schulen, bauten dort einen Verkehrsgarten mit Fahrbahnmarkierungen, Verkehrsschildern und z.T. Ampelanlagen in den Schulhöfen auf, luden die mitgebrachten Fahrräder aus und der praktische Radfahrunterricht konnte beginnen. Von Beginn an sponserten die Tiroler Raiffeisenbanken, heute mit der Marke RAIFFEISEN CLUB, die Fahrzeuge für die Mobile Jugendverkehrsschule Tirol. Der damalige Generaldirektor Dr. Günther Schlenck und der damalige Leiter des Raiffeisen Werbevereins Dr. Fritz Hackl unterstützten das Projekt voll und ganz unter dem Motto: Unseren Kindern – volle Sicherheit. Das ist bis heute so geblieben. Die Mobile Jugendverkehrsschule ist derzeit mit dem 5. bzw. 6. vom Raiffeisen Club gesponserten 7,5 Tonnen LKW unterwegs. Im Jahr 2014 wurden die LKW vom Raiffeisen Club unter der Geschäftsführung von Mag. Christine Hofer neu lackiert und beschriftet. Die Fahrzeuge werden vom Landesbauhof fast seit Beginn an gewartet, repariert und betankt. Der erste Verkehrserziehungs-LKW, besetzt mit den Gendarmeriebeamten Ferdinand Bohrn und Johann Schroll, war ab Oktober 1976 unterwegs. Nach deutschem Vorbild wurden verschiedene Schulhöfe angefahren und die praktischen Übungen mit dem Fahrrad vorgenommen. Vorerst nur in 45 Minuten-Einheiten. Da es durchwegs sehr positive Rückmeldungen von allen Seiten gab, wurde von den Tiroler Raiffeisenbanken im Frühjahr 1978 ein zweiter LKW gekauft und der Mobilen Jugendverkehrsschule zur Verfügung gestellt. Die LKW waren nun nur mehr mit einem Verkehrserzieher der Gendarmerie besetzt, der von den örtlichen Gendarmerieinspektionen tatkräftig unterstützt wurde. 100 Prozent aller Viertklassler in den Landbezirken Tirols konnten nun nach zwei Übungen von jeweils 100 Minuten im Mai und Juni zur praktischen Radfahrprüfung antreten.

… etwas Geschichte

So ist es bis heute geblieben. Es wurden mittlerweile schon über 350.000 Führerscheine von den

Bezirkshauptmannschaften ausgestellt. 1978 übersiedelte der zuständige Referent für Verkehrserziehung Hannes Hangl vom KFV zum Landesschulrat und bekleidete ab nun die neu geschaffene Stelle des Verkehrsreferenten im Landesschulrat, zuständig für die Mobile Jugendverkehrsschule. Von einer Lehrergruppe am Pädagogischen Institut wurde das Verkehrserziehungsheft „Wastl“ ausgearbeitet, ein wertvoller Lehrbehelf für die Klassenlehrer und Schüler, um sich auf die theoretische Radfahrprüfung im Rahmen des Sachunterrichtes vorzubereiten. Finanziert vom Amt der Tiroler Landesregierung und von den Tiroler Raiffeisenbanken wurde „Wastl“ ab 1978 allen Volksschulen und Sonderschulen gratis zur Verfügung gestellt. 1982 endete aus organisatorischen Gründen die Tätigkeit der Gendarmeriebeamten als Verkehrserzieher im Rahmen der Mobilen Jugendverkehrsschule. Auf Initiative des damaligen Landeshauptmann-Stv. Dr. Fritz Prior übernahmen ab nun Pflichtschullehrer die Arbeit als Verkehrserzieher. Der Einsatzpläne der Mobilen Jugendverkehrsschule werden von den Verkehrserziehern erstellt, der Landespolizeidirektion geschickt, welche sie an die örtlichen Polizeiinspektionen weiterleitet. Jeweils zwei Polizeiinspektoren gestalten mit dem Verkehrserzieher die Übungen mit den Schülern. Seit 1995 wird zunehmend auch auf verkehrsberuhigten Straßen geübt. Nun sind auch jeweils mehrere Begleiteltern im Einsatz, um die Strecken zusätzlich abzusichern. Seit 1995 gibt es auch die Helmaktion. Raiffeisen Club, ORF, AUVA und ÖAMTC sponsern diese Aktion. Dadurch können die Helme sehr günstig an die Viertklässler der Volksschulen abgegeben werden. Die Mobile Jugendverkehrsschule betreibt seit 2002 die Homepage verkehrserziehung.tsn.at, auf der alles Wissenswerte zu finden ist. Das Österreichische Jugendrotkreuz legt seit vielen Jahren die Broschüre „Freiwillige Radfahrprüfung“ auf, die Grundlage für die theoretische Radfahrprüfung in ganz Österreich ist. Die Landesstelle des ÖJRK in Tirol verschickt diese Broschüren an die Schulen. Seit 2008 leitet das ÖJRK auch die Einsatzpläne mit den Terminen für die einzelnen Klassen an die Tiroler Volksschulen weiter. Das sind jährlich über 900 Termine. Im gleichen Jahr wurde VD Dieter Pantorotto neuer Verkehrsreferent im Landesschulrat, zuständig auch für die Mobile Jugendverkehrsschule. Nach dessen Pensionierung bekleidet seit 2016 Wolfgang Haslwanter diese Stelle. Wichtig ist auch der Verkehrssicherheitsfond des Landes Tirol. Durch die finanzielle Unterstützung ist eine regelmäßige Wartung bzw. Erneuerung der Ausrüstung möglich. 2016 wurde von der Landesbildstelle Tirol unter Mitwirkung der Mobilen Jugendverkehrsschule ein Lehrfilm über die Freiwillige Radfahrprüfung produziert. Jede Volksschule Tirols hat eine DVD davon bekommen. Aktuell wurden schon mehrere Übungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge abgehalten, um deren richtiges Verhalten im Straßenverkehr zu trainieren. Zusammenstellung: Oswald Heim

So ist es bis heute geblieben. Es wurden mittlerweile schon über 350.000 Führerscheine von den






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