REHA THERAPIE 10. – 12. Juni 26 MESSE WELS BILDUNGS& AKTIONSPROGRAMM

Österreich für STARKE MARKEN MOBILITÄT im G E S U N D H E I T S W E S E N PFLEGE STAND F120 THERAPIE STAND F70 STAND F160 w w w. g e o r g e g g e r. a t / p r o d u k t m a n a g e m e n t Ergänzend zu den oben angeführten starken Top 3 Marken, finden Sie weitere auf unseren Messeständen. Die volle Sortimentsbreite finden Sie unter dem hier angeführten Link bzw. QR-Code. WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH! GEORG EGGER & CO GmbH | Kapellenstraße 105 | A-8053 Graz | 0316/71 51 68 | www.georgegger.at

Österreichs führende Messe für Pflege, Rehabilitation und Therapie überzeugt auch 2026 mit einem vielfältigen Mix aus innovativen Ausstellungsbereichen, praxisnahen Workshops und inspirierenden Vorträgen. Unter dem Motto „Vielfalt durch Innovation“ bietet die integra von 10. bis 12. Juni 2026 in der Messe Wels eine zentrale Plattform für Betroffene, Fachkräfte, Angehörige, Institutionen und Unternehmen, die neue Wege in Pflege, Therapie, Mobilität und Inklusion suchen. Nutzen Sie das kostenlose Bildungs- und Aktionsprogramm mit über 40 Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsformaten, tauschen Sie sich mit Expertinnen und Experten aus und entdecken Sie Entwicklungen, die Selbstständigkeit fördern und den Alltag nachhaltig erleichtern. Die integra 2026 lädt dazu ein, Wissen zu vertiefen, Perspektiven zu erweitern und innovative Lösungen für eine inklusive Zukunft hautnah zu erleben. Neuer Fokus auf die „Pflege“ Die integra ist ab 2026 auch der zentrale Branchentreffpunkt für alle, die in Pflege, Betreuung und Therapie tätig sind. Mit diesem neuen Schwerpunkt bietet die Fachmesse genau das, was die Branche heute braucht: Orientierung in einem dynamischen Umfeld, aktuelles Fachwissen aus erster Hand, wertvolles Networking und vor allem konkrete, praxistaugliche Lösungen. Ob Arbeitsorganisation, Sicherheit oder Digitalisierung – die integra zeigt Wege auf, wie der Pflegealltag effizienter, sicherer und moderner gestaltet werden kann. Fachvorträge, Best Practices und persönliche Gespräche mit Expert:innen machen die Messe zu einer unverzichtbaren Plattform für Austausch und Weiterentwicklung. Starker Mehrwert für Fachhandel, Bandagisten und Orthopädietechniker Gleichzeitig ist die integra eine bedeutende Fachmesse für den Fachhandel sowie für Bandagist:innen und Orthopädietechniker:innen. Eine umfangreiche Palette an Ausstellerinnovationen – von Hilfsmitteln und Medizintechnik über Versorgungsund Therapielösungen bis hin zu Services – bietet einen umfassenden Marktüberblick. Ergänzt wird das Angebot durch hochwertige Fachevents, Vorträge und Networking-Formate im Rahmen der Messe. Für diese Zielgruppe ist die integra damit ein unverzichtbarer Branchenevent, um Trends frühzeitig zu erkennen, Kontakte zu vertiefen und neue Impulse für Beratung, Versorgung und Geschäftsentwicklung zu gewinnen. EINTRITTSPREISE EITEN ÖFFNUNGSZ 00 – 17.30 Mi 10.06. | 9. 00 – 17.30 Do 11.06. | 9. 00 – 16.30 Fr 12.06. | 9. Tageskarte Erwachsene € 14,00 Ermäßigte Tageskarte € 12,00 z.B. für Menschen mit Beeinträchtigung gegen Vorlage eines Ausweises ab 70 %. Die Begleitperson hat freien Eintritt, sofern diese im Behindertenpass eingetragen ist. Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren. Traun Alle Details zur Ermäßigung sowie für Buchungen von Gruppen und Schulen finden Sie online auf integra.at/tickets-und-preise. Das Ausstellerverzeichnis ist ab Mai 2026 online auf integra.at Welldorado P AUSSTELLER BÜHNE 20 Volksgarten Barrierefreier Zugang zum Messebahnhof MESSE- BAHNHOF F D E EINGANG 20.2 21 Trabrennbahn A C EINGANG 20.1 19 H Haltestelle Shuttlebus HBF Wels P P P BESUCHER PKW VIP/PRESSE BESUCHER PKW Tierpark EINFAHRT SCHWIMMSCHULGASSE EINFAHRT MARIA-THERESIA-STRASSE Fachausstellung Halle 20 Die Buchstaben (A, C, D, E, F) bezeichnen 22 Alle Infos zu Anreise, Parkplätze, Leihrollstühle, Blindenservice und Hunde finden Sie unter integra.at. Barrierefreie Sanitäranlagen: Gastronomie/Imbiss/Restaurant: • 4 Toiletten im Eingangsbereich Halle 21 EG und OG • Living Bistro: Eingangszone Halle 20 A 3

KORINNA SCHUMANN Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Sehr geehrte Besucher:innen der integra, Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein unverrückbares Recht. Die integra 2026 macht sichtbar, wie wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, für eine Gesellschaft in der niemand zurückgelassen wird, weder im Alltag, noch in der Schule, noch im Beruf. MAG. THOMAS STELZER Landeshauptmann Messe „integra“ = Taktgeber für Pflege, Rehabilitation und Therapie Oberösterreich ist das Land des sozialen Zusammenhalts und der Inklusion. In Oberösterreich sollen Menschen unabhängig von Beeinträchtigungen oder Alter die besten Chancen und ein gutes Leben haben. Die „integra“ als Messe für Innovation im Sozial- und Pflegebereich ist eine zentrale Anlauf4 Unter dem Leitthema „Vielfalt durch Innovation“ zeigt die Messe eindrucksvoll, wie neue Technologien, kreative Ansätze und praxisnahe Lösungen Barrieren abbauen und Selbstständigkeit fördern können. Die Herausforderungen in Pflege, Therapie und Betreuung sind groß. Umso wichtiger ist es, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen. Das kostenlose Bildungs- und Aktionsprogramm ist ein Herzstück der Messe: Über 40 Fachvorträge, Workshops und Diskussionsrunden greifen zentrale Fragen zu Pflegezukunft, Digitalisierung, Inklusion, Kinder-Rehabilitation und rechtlichen Aspekten auf. Neue Themenwelten wie der Pflege-Dome und die Kinder-Reha setzen starke Impulse für eine zukunftsfähige Versorgung. Auch die Sportzone und die Start-up Area zeigen, wie Innovation und Teilhabe Hand in Hand gehen. Die integra ist nicht nur eine Fachmesse, sondern eine Plattform für Begegnung, Austausch und Beteiligung. Sie beweist, dass Vielfalt unsere Stärke ist und Inklusion unser Ziel bleibt – auch in herausfordernden Zeiten. Ich lade Sie ein, diese Chancen zu nutzen, sich zu vernetzen und gemeinsam Perspektiven für eine inklusive Gesellschaft zu gestalten. stelle für Betroffene, deren Angehörige und für Fachleute. Auch heuer präsentieren rund 240 Ausstellerinnen und Aussteller die neuesten Produkte und Dienstleistungen, die die Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigungen steigern und verbessern können. Ein Dankeschön an dieser Stelle an das Organisationsteam für das unermüdliche Engagement und herzliche Gratulation zu diesem internationalen Branchentreff. Denn: Wie human und sozial eine Gesellschaft ist, zeigt sich im Umgang mit den Schwächsten. Menschen mit Beeinträchtigung so zu fördern, dass sie ein selbstbestimmtes und ein Leben in Würde führen können – das ist unser gemeinsames Ziel. lich vorschreiben. Inklusion lebt von gutem Willen, von Aufmerksamkeit und Offenheit füreinander – und von Information. Das Land Oberösterreich ist in vielen Bereichen der Inklusion Vorreiter und soll es auch in Zukunft bleiben. Inklusion lässt sich aber nicht einfach gesetz- Ich wünsche Ihnen inspirierende Tage auf der integra 2026 – voller neuer Ideen und wertvoller Kontakte. Korinna Schumann Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Die Fachmesse „integra“ trägt hier Wesentliches dazu bei und es ist erfreulich, dass diese Messe bzw. dieses Thema so viele Menschen interessiert. Daher, liebe Besucherinnen und Besucher: Nutzen Sie die Chance der kommenden drei Tage auf der Messe und holen Sie sich viele Anregungen und Inputs. Mag. Thomas Stelzer Landeshauptmann

Aufmerksamkeit. Auf der integra zeigt sich, wie Innovationen und der konsequente Abbau von Barrieren dazu beitragen können, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird. DR. CHRISTIAN DÖRFEL Landesrat für Soziales, Integration & Jugend Gelebte Inklusion durch Innovation Wir Menschen wünschen uns, so lange wie möglich selbstständig und selbstbestimmt zu leben. Am besten in den eigenen vier Wänden – ältere Menschen ebenso wie Menschen mit Behinderung. Dieses Anliegen ist berechtigt und verdient unsere volle DR. ANDREAS RABL Bürgermeister der Stadt Wels Liebe Messebesucherinnen und Messebesucher! „Ich lasse mich nicht behindern!“ Mit diesem mutmachenden Slogan war Walter Ablinger – seines Zeichens unter anderem Olympiasieger, Welt- und Europameister im Handbikefahren – mit Vorträgen unter anderem auch in Wels zu Gast. Seine Botschaft ist klar: Die Digitalisierung kann dabei eine zentrale Rolle spielen. Smart-Home-Lösungen, Assistenzsysteme und künstliche Intelligenz eröffnen neue Möglichkeiten, den Alltag sicherer, komfortabler und selbstbestimmter zu gestalten. Doch bei aller technischen Begeisterung gilt für mich eine Grundhaltung: Digitalisierung darf den Menschen niemals ersetzen. Sie soll unterstützen, erleichtern und neue Chancen schaffen, nicht aber den persönlichen Kontakt oder die menschliche Zuwendung verdrängen. Wenn wir über Inklusion sprechen, müssen wir hinsehen, hinhören und verstehen, was Menschen mit Beeinträchtigung und ältere Menschen Beeinträchtigungen müssen kein Hindernis für ein selbstbestimmtes, positives Leben sein! Möglich macht das unter anderem die rasante Entwicklung in den Bereichen Pflege, Therapie und Rehabilitation. Das betrifft sowohl technologische Innovationen als auch immer ausgeklügeltere Konzepte zum Wohle der Patienten und Klienten. Diese neuesten Erkenntnisse am Puls der Zeit werden alle zwei Jahre bei der Messe integra präsentiert. Diese findet von Mittwoch, 10. bis Freitag, 12. Juni zum bereits 19. Mal statt, davon zum dritten Mal als Eigenveranstaltung der Messe Wels. Unter dem Motto „Lebensqualität durch Inklusion“ wartet die integra mit rund 240 Ausstellern auf, darunter 60 Erstaussteller. Neben den bekannten Schwerpunkten Angehörigenpflege wirklich brauchen. Wir müssen unsere Systeme an ihre Bedürfnisse anpassen, um sie in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen. Die integra zeigt das vielfältige Angebot für Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, pflegende Angehörige und Fachkräfte. Diese Messe ist ein Ort des Austauschs, der Inspiration und des Lernens. Ein Ort, an dem sichtbar wird, wie viel möglich ist, wenn wir gemeinsam für mehr Lebensqualität arbeiten. Dr. Christian Dörfel Landesrat für Soziales, Integration & Jugend und Kinder-Reha stehen unter anderem im umfangreichen kostenlosen Bildungs- und Aktionsprogramm einige Neuheiten auf dem Programm: Etwa zu den Themen Demenz, Burnout oder dem auch im Pflegebereich immer wichtiger werdenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz. In diesem Sinne bedanke ich mich beim zuständigen Team der Messe Wels für die Organisation und Durchführung der integra 2026 und wünsche allen Ausstellern und Besuchern einen regen fachlichen – und natürlich barrierefreien – Austausch! Dr. Andreas Rabl Bürgermeister der Stadt Wels 5

Bildung ist ein zentraler Motor für Teilhabe und Zukunftschancen. Sie stärkt Selbstbestimmung, erweitert Perspektiven und unterstützt dabei, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, zu formulieren und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Das Bildungs- und Aktionsprogramm der integra 2026 bietet dazu eine ideale Plattform: Ein inklusiver und interdisziplinärer Zugang schafft Raum für Betroffene, pflegende Angehörige, Fach- und Hilfspersonal aus Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie Schülerinnen und Schüler, um Erfahrungen auszutauschen, Ideen weiterzuentwickeln und wertvolle Tipps für den Pflege- und Therapiealltag mitzunehmen. Nutzen Sie das umfangreiche Programm und informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse in Pflege, Therapie und Rehabilitation! Erstmals sind alle Workshops NEU: Kostenlose Workshops täglich ab 9 Uhr vor Ort buchen Sowohl Workshops als auch Vorträge können kostenlos mit dem Messeticket besucht werden. Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt direkt vor Ort am geöffneten Info-Point. Plätze nach Verfügbarkeit. kostenlos und mit dem integra-Messeticket ebenso frei zugänglich wie die Vorträge. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist jedoch eine tägliche Platzreservierung direkt vor Ort ab 9 Uhr am Info-Point erforderlich. Eine Vorab-Onlinebuchung ist nicht mehr möglich. Vorträge und Workshops finden in barrierefrei zugänglichen Räumen statt. Fortbildungsnachweis: Die Teilnahme am Programm kann im Rahmen der Fortbildungspflicht nach dem Sozialbetreuungsberufegesetz sowie nach §63 und §104c GuKG angerechnet werden. Tagungsunterlagen und Veröffentlichungshinweis: Manuskripte der Vortragenden stehen nach der Messe auf integra.at zur Verfügung. Aus urheberrechtlichen Gründen können nicht alle Unterlagen bereitgestellt werden – wir bitten um Verständnis. Werbeanzeige für mehr Vorteile Andreas Stangl Präsident ooe.arbeiterkammer.at 6

BILDUNGSPROGRAMM QR-Code scannen für Detailinfos zu den Kursen VORTRÄGE 11:00 Uhr HOFFNUNG GEBEN, HOFFNUNG LEBEN – IMPULSE FÜR PFLEGE, THERAPIE UND ALLTAG Hoffnung ist mehr als nur Optimismus – sie ist eine innere Kraftquelle, die uns in Krisen trägt, Sinn stiftet und neue Perspektiven eröffnet. In diesem Vortrag zeigt Dr. Andreas Krafft, wie Hoffnung in Pflege, Therapie und im Alltag von Betroffenen und Angehörigen eine tragende Rolle spielt. Anhand aktueller Erkenntnisse aus Forschung und Praxis wird deutlich, wie Hoffnung das Wohlbefinden stärkt, Orientierung gibt und auch in herausfordernden Lebenssituationen neue Möglichkeiten sichtbar macht. Ein Impuls, der Mut macht und Wege aufzeigt, Hoffnung bewusst zu pflegen und weiterzugeben. Prof. Dr. Andreas M. Krafft ©Andreas Krafft 11:00 Uhr KI IN DER PFLEGE - CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN Der Pflegemangel ist längst Realität – und rechnerisch kaum mehr aufzuholen. Viele setzen auf digitale Innovationen und KI als Hoffnungsträger. Doch was kann Künstliche Intelligenz in der Pflege tatsächlich leisten – und wo stößt sie an ihre Grenzen? Wie kann sie Inklusion fördern und welche ethischen und praktischen Herausforderungen bringt sie mit sich? Dieser Vortrag beleuchtet beide Seiten der Medaille und lädt dazu ein, sich ein fundiertes, realistisches Bild von der Zukunft der Pflege zu machen. Prof. (FH) Markus Golla, MScN, BScN ©Katrin Schützenauer 11:00 Uhr FORTSCHRITT, DER BEWEGT – MODERNE REHA FÜR JUNGE MENSCHEN Im kokon Rohrbach-Berg wird auf ein ganzheitliches Therapiekonzept gesetzt – ergänzt durch innovative Geräte der Firma Tyromotion. Diese ermöglichen eine spielerische und gleichzeitig gezielte Förderung von Motorik, Sensorik und Kognition. Durch den technologischen Einsatz im interdisziplinären Team entsteht eine effektive, kindgerechte Therapie, die bei den jungen Patient:innen für viel Motivation und Begeisterung sorgt. Erleben Sie in diesem Vortrag, wie moderne Kinderreha heute aussehen kann. Magdalena Wögerbauer, BSc Sonja Binder, BSc ©kokon 12:00 Uhr INKLUSIVE ARBEITSPLÄTZE FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG – EIN AUFTRAG! Die UN-Behindertenrechtskonvention formuliert das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderungen. Die diversen Interessensgruppen wie Politik, NGOs, Menschen mit Behinderungen, wirtschaftliche Betriebe malen einen bunten Strauß an Bildern, wie dies auszusehen hat. Mit einer Selbstverständlichkeit folgen wir dabei einem humanistischen Menschenbild. Wie sieht aber die Realität aus? Die volkswirtschaftliche Relevanz inklusiver Arbeitsplätze in den Fokus zu rücken, könnte dazu beitragen, den Prozess einer inklusiveren Arbeitswelt zu beschleunigen. Mag.a Renate Hackl ©Renate Hackl 12:00 Uhr ROBOTICS IN DER PFLEGE: EINBLICKE IN AKTUELLE ENTWICKLUNGEN In den sozialen Medien findet man überall Videos von Robotern die sich nahezu wie Menschen bewegen. Sie scheinen bald alle Arbeiten übernehmen zu können, die auch ein Mensch absolvieren kann. Doch ist es wirklich so? Wie sieht der Einsatz von Robotik im Gesundheitswesen aus? Mit einem Blick auf die Entwicklungen und nach Japan gibt es in diesem Vortrag den neuesten Stand und die weiteren Entwicklungen. Hype oder echte Hilfe? Prof. (FH) Markus Golla, MScN, BScN ©Katrin Schützenauer 7

KINDER MIT BEEINTRÄCHTIGUNGEN GEHÖREN EINFACH DAZU – INKLUSION ALS AUFTRAG! Rechte für Kinder mit Beeinträchtigung als spezieller Teil der Menschenrechte Behindertenanwältin Dr. Christine Steger und Kinder- und Jugendanwältin Mag. Christine Winkler-Kirchberger zeigen auf, warum ein inklusives Bildungssystem und wirksames Gleichstellungsrecht zentral für die langfristige Teilhabe von Kindern mit Behinderungen sind. Sie erläutern aktuelle Herausforderungen, gesetzliche Verpflichtungen sowie die wichtigsten Entwicklungen und Initiativen auf Bundes- und Landesebene zur Stärkung der Rechte junger Menschen mit Behinderung. Mag.a Christine Steger Mag.a Christine Winkler-Kirchberger ©Karo Pernegger ©Land_OÖ_Celia Ritzberger 14:00 Uhr INKLUSION IN DER ARBEITSWELT: VON DER VISION ZUR REALITÄT! Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der Inklusion am Arbeitsplatz nicht nur eine Zielsetzung, sondern eine Selbstverständlichkeit ist. In dieser idealen Zukunft sind alle Arbeitsplätze barrierefrei gestaltet, und technologische Innovationen unterstützen dort, wo es nötig ist. Unternehmen und Gesellschaft arbeiten Hand in Hand, um eine Kultur der Vielfalt zu fördern, in der jede Stimme zählt und jede Person geschätzt wird. Wir haben heute den gesellschaftlichen Auftrag, eine inklusive Zukunft zu gestalten, in der Chancengleichheit für alle Realität wird. Es liegt an uns, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Andreas Mitterbuchner Harald Schatzl ©Katharina Zausek.jpg ©Schatzl Harald 14:00 Uhr DIGITALES PFLEGEHEIM LINZ – EIN PRAXISBERICHT AUS DER ZUKUNFT DER PFLEGE Wie können innovative Technologien im Pflegealltag erfolgreich eingesetzt werden? Anhand des Projekts der Seniorenzentren Linz wird praxisnah dargestellt, wie intelligente Sensorik, KI-gestützte Sprachdokumentation und Telemedizin Pflegekräfte spürbar entlasten und gleichzeitig Sicherheit und Lebensqualität der Bewohner:innen erhöhen. Im Mittelpunkt steht nicht die Technik als Selbstzweck, sondern der konkrete Nutzen: Sicherheit, effizientere Abläufe und bessere Pflegequalität. Der Vortrag gibt Einblicke in den Weg von der Idee über die Pilotphase bis zur Umsetzung im Echtbetrieb – mit allen Chancen, Hürden und Erfolgsfaktoren. Dabei wird auch auf die konkrete Wirkung eingegangen, die in einer wissenschaftlichen Begleitung des Projekts durch die Fachhochschule OÖ am Campus Linz analysiert wurde. Mag. (FH) Robert Ritter-Kalisch, BEd ©Robert_Maybach 14:00 Uhr STEHEN STÄRKT! NEUE WEGE IN DER HALTUNGSTHERAPIE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE Stehen ist menschlich – der menschliche Körper ist für die aufrechte Haltung gemacht. Verläuft die kindliche Entwicklung langsamer und die Aufrichtung ist (noch) nicht möglich müssen wir unterstützen und mit Stehgeräten arbeiten. Denn die Haltemuskulatur wird durch die Aktivität gestärkt und dies ist die Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung. Im Vortrag werden neue medizinisch-therapeutische Ansätze zum systematischen Stehtraining und die passenden Stehhilfen anhand von Fallbeispielen vorgestellt und erklärt – und natürlich auf Ihre Fragen und Anregungen eingegangen. 8 Andrea Jagusch-Espei ©Schuchmann

MUT AUSBRUCH – TIPPS UND TRICKS FÜR EIN PERSONENZENTRIERTES TEAM Ein Vortrag über den Mut, alte Muster zu hinterfragen und neue Wege im Team zu gehen. Was macht Teams stark – und was macht sie personenzentriert? In solchen Teams zählen alle mit der ganzen Persönlichkeit. Talente werden sichtbar, können eingebracht werden und lassen das Team gemeinsam wachsen. Entscheidungen entstehen miteinander, unterschiedliche Perspektiven sind erwünscht, und der Fokus verschiebt sich von „Was brauche ich?“ zu „Was kann ich für uns tun“? Dieser Wandel braucht Mut: loszulassen, Neues zuzulassen und einander wirklich zu sehen. Wir geben inspirierende Impulse, praktische Tipps und persönliche Erfahrungen weiter – mit Leichtigkeit, Humor und Tiefgang. Ein Mut-Ausbruch, der verbindet. Peter Grundner Eva Maria Maringer ©fokusMensch 15:00 Uhr ZURÜCK NACH HAUSE STATT INS HEIM – WEGE ZUR SELBSTSTÄNDIGKEIT Nach einem Krankenhausaufenthalt muss es für ältere Menschen nicht immer das Pflegeheim sein. Mit frühzeitigen Gesprächen zwischen Krankenhauspersonal, Angehörigen und Betroffenen sowie einer realistischen Einschätzung der häuslichen Rahmenbedingungen kann eine Rückkehr nach Hause gelingen. Entscheidend ist, welche Unterstützung nötig ist, um die Versorgung daheim sicherzustellen und die Selbstständigkeit wiederzuerlangen. Im Bezirk Deutschlandsberg werden diese Möglichkeiten bereits erfolgreich gelebt. Der Vortrag zeigt, wie dadurch die Würde älterer Menschen gestärkt und zugleich Gemeinden und Land finanziell entlastet werden können. Manuela Künstner ©Manuela Künstner 15:00 Uhr WENN ALKOHOL SPUREN HINTERLÄSST: FETALES ALKOHOLSYNDROM ERKENNEN – VERSTEHEN – BEGLEITEN Die Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) ist eine der häufigsten angeborenen Entwicklungsstörungen mit lebenslangen Folgen. Schon geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft können sie verursachen – doch FASD bleibt oft unerkannt, selbst in Fachkreisen. In diesem Vortrag erfahren Sie, warum das so ist und welche Symptome auf FASD hinweisen können. Sie erhalten einen Einblick in die großen Herausforderungen, die diese komplexe, „unsichtbare“ Behinderung für Betroffene mit sich bringt und wie diese auf ihrem Lebensweg am besten begleitet werden können. Daniela Nettig-Weich Dr. Brigitte Stuiber ©Brigitte Stuiber ©Daniela Nettig-Weich TICKET BERUFLICHE AUSBILDUNG UM € 12,00 Dieses Ticket gilt für Schüler, Auszubildende und Lehrkräfte von fachlichen Bildungseinrichtungen. Die Tickets werden Ihnen digital nach der Bestellung übermittelt und nach der Veranstaltung abgerechnet. Bitte richten Sie Ihre Bestellungen bis 5. Juni 2026 direkt per E-Mail an die Messe Wels, Claudia Gerstel unter c.gerstel@messe-wels.at 9

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